Pressestimmen

Chorfahrt ins Altmühltal, Fr 26. bis So 28.09.2014

Münchner Merkur/DAH-Nachrichten vom Fr 24.10.2014, S.5-Lokales



Boarisch gspuit und gsunga, Bürgerhaus, Sa 5.04.2014


Mitteilungen der Gemeinde Karlsfeld vom 9.05.2014, Nr.106



Caritas Altenheim St. Josef, Mi 17.07.2013


Münchner Merkur, DAH-Nachrichten, Karlsfeld/Lokales, vom Mi 21.07.2013

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Münchner Merkur / Dachauer Nachrichten   Nr. 287, 13.12.2006

" Festliches Konzert der Singgemeinschaft in der Korneliuskirche

Festlich und besinnlich war auch das diesjährige Adventskonzert der Singgemeinschaft Karlsfeld in der Korneliuskirche. Begleitet wurde der Chor unter der Leitung von Tobias Albrecht vom Kammerorchester „Archi da Camera“. Chormitglied Wolfgang Schneider trug Weihnachtsgeschichten vor, die zum Nachdenken über den zunehmend in Vergessenheit geratenden Sinn des Weihnachtsfestes anregen sollten. So ermahnte er die Zuhörer in der Vorweihnachtshektik die eigenen Gedanken und Gefühle nicht untergehen zu lassen und sich auch für sich selbst ein wenig Zeit zu nehmen. Nach dem Grundsatz des Mönches Bernhard von Clairveaux sollen wir für uns selbst ein aufmerksames Herz haben, damit unser Herz auch für andere nicht hart werde.
Der Chor strahlte in einem schönen und einheitlichen Klangbild. Weihnachtslieder, wie „Herbei, o ihr Gläubigen“ und „O Weihnachtszeit“ wurden in schlichter Festlichkeit vorgetragen. Der harmonische Gesamteindruck wurde durch „Archi da Camera“ mit Isabelle Lambelet, Martha Cohen (beide Violine), Eva Maria Klose (Viola) und Indrek Leivitegija (Cello) in feinnuanciertem Wohlklang abgerundet. Ein Glanzpunkt war Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenquintett KV 581 mit der Solistin Jinny Lee. Auf ihrer Klarinette gelang es ihr, den unnachahmlichen Klangzauber der Komposition einzufangen, ohne die Streicher zu stark zu dominieren. Die reizvollen Klangfarben und die elegante Stimmung des kammermusikalischen Stückes waren eine gelungene Überleitung zu Solistin Angelika Wültsch, die ein Benedictus und Agnus Dei von Mozart sang. Von der Empore ließ sie ihren silbrigen Sopran herabstrahlen, wobei sie den Ernst und die feierliche Einfachheit der Werke durch die Zartheit ihres Vortrages aber auch durch Ausdruckskraft unterstrich. Begleitet wurde sie von Tobias Albrecht auf der Orgel. Nach diesem eleganten Mittelteil folgte ein kontrastreicher Abschluss mit alpenländischen Chorstücken. Mit einem gemeinsam gesungenen „O du Fröhliche“ von Chor und Besuchern fand das Konzert einen stimmungsvollen Ausklang. "
(Dr. Bärbel Schäfer)

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Münchner Merkur / Dachauer Nachrichten (Fr. 7.4.2006)

" Hoagartn auf hohem Niveau, ausdrucksstark und heiter
(sch) Mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligem Programm gestaltete die Singgemeinschaft Karlsfeld ihren traditionellen Hoagartn unter dem Motto "Bayrisch g´spuit und g´sunga". Wolfgang Schneider hatte als Sprecher wieder viele heitere Geschichten und Gedichte in petto, die beim Publikum im Bürgerhaus bestens ankamen. Die Gruppen musizierten über den offiziellen Teil hinaus weiter und auch viele Besucher blieben noch lange sitzen. Die Singgemeinschaft Karlsfeld führte unter der Leitung von Tobias Albrecht Volks- und Wanderlieder auf. Am Spritzigsten und klangvollsten wurden die beiden Stücke nach der Pause "Ja steig ma aufi aufs Bergele" und "A Bixal aufm Ruggn" gesungen. Sehr eindrucksvoll war der temperamentvolle Jodler, der trotz flottem Tempo sehr präzise gesungen wurde. zum harmonischen Gelingen des Abends trugen als weitere Mitwirkende die Sigmertshauser Klarinettenmusik bei, die schmissige, temperamentvolle Tanzmusik spielte und die Kleeblattel-Musi mit ausdrucksstarken und vorwiegend ruhigen Stücken. Sehr schön waren die Stücke für Harfe und Okarina. Einen gelungenen Beitrag lieferten die Holledauer Tanzbodenfeger mit zwei Sängerinnen, die witzige Lieder und Couplets vortrugen und sich dabei mit Diatonischer udn Gitarre selbst begleiteten. die schönen und ausdrucksvollen Stimmen klangen sehr gut zusammen. Als Kontrast präsentierte das Trio Oberwindhofer sowohl ruhige als auch flotte Stücke. "
(Dr. Bärbel Schäfer)

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Münchner Merkur / Dachauer Nachrichten 12/2005

" Adventkonzert der Karlsfelder Singgemeinschaft
(sch) Mit einem festlichen Adventskonzert stimmte die Singgemeinschaft Karlsfeld in der Korneliuskirche auf die Ankunft Christi ein. Begleitet wurde der gemischte Chor vom Kammerorchester „Archi da Camera“. Als Solist trat der Trompeter Matthew Sadler auf.
Chormitglied Wolfgang Schneider trug humorvolle und besinnliche Weihnachtsgeschichten vor, die zum Nachdenken über den zunehmend in Vergessenheit geratenden Sinn des Weihnachtsfestes anregten. So dient das „Hochhaus-Kripperl“ einer Hausgemeinschaft dazu, weihnachtlichen Frieden unter den Bewohnern zu stiften und ein absichtlich auf dem Schreibtisch vergessener Weihnachtsengel lässt jeden Alltagsärger vergessen.
Es war das zweite Adventskonzert der Singgemeinschaft unter der Leitung von Tobias Albrecht. Neben Matthew Sadler wurde heuer auf weitere Solisten verzichtet, auch Chormitglied und Sopranistin Angelika Wültsch trat leider nicht auf – enttäuscht äußerten sich dazu einige Zuhörerinnen. Der Chor zeigte sich in tonsicherem und einheitlichem Klangbild von Männer- und Frauenstimmen. Weihnachtslieder, wie „Macht hoch die Tür“ oder „Vom Himmel hoch“ wurden in klangvoll strahlender Festlichkeit vorgetragen. Einen schönen Kontrast schuf der Chor mit einem besinnlichen und etwas derben Weihnachtslied in bayerischer Mundart und dem darauf folgenden, rhythmischen Gospel, das etwas zu zaghaft gesungen wurde. Der harmonische Gesamteindruck wurde durch „Archi da Camera“ mit Celina Bäumer, Martha Gehen (beide Violine), Arjuno Gramich (Viola) und Yi-Wen Wang (Cello) wohlklingend abgerundet. Orchester und Chor ergänzten sich vorzüglich. Einen reizenden Schlenker in die Klassik machte das Orchester mit Mozarts „Kleiner Nachtmusik“, die sich harmonisch zu den Weihnachtsliedern gesellte, handelt es sich dabei doch um Mozarts volkstümlichste Komposition. Matthew Sadler spielte Giuseppe Torellis in der Vorweihnachtszeit beliebte „Sonata a cinque D-Dur“ in schönem und strahlendem Trompetenton. Erst im Herbst hat der 24 Jahre alte Brite sein Debüt im Sinfonietta-Konzert im Dachauer Schloss gegeben. Mit dem von Chor und Besuchern gemeinsam gesungenen „O du Fröhliche“ mit Orgelbegleitung von Tobias Albrecht fand das Konzert einen stimmungsvollen Ausklang. "
(Dr. Bärbel Schäfer)

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Münchner Merkur / Dachauer Nachrichten
Wochenende v. 11./12.12.2004, Nr. 288

" Eine Bereicherung am Ende des Jahres - Adventkonzert der Karlsfelder Singgemeinschaft
Hervorragende Solistinnen

Ihren ersten Auftritt unter der neuen Leitung von Tobias Albrecht absolvierte die Karlsfelder Singgemeinschaft bei ihrem Adventskonzert in der Korneliuskirche. Der bisherige Leiter Volker Hiemeyer musste den Chor aus Zeitgründen abgeben, da er die Meisterklasse im zweiten Jahr absolviert und eine vermehrte Konzertätigkeit als Pianist und Dirigent pflegt (er leitet u.a. das ABACO-Orchester der Ludwig-Maximilan-Universität München). Mit Tobias Albrecht ist er durch die Hochschule bekannt. Hiemeyer war daran gelegen, „dass die Singgemeinschaft in gute Hände kommt“. Tobias Albrecht wurde 1978 in Berlin geboren und ist in Lübeck aufgewachsen. Vor einigen Jahren kam er nach München, wo er an der Musikhochschule Fagott bei Prof. Marschall und Schulmusik studiert.
Begleitet wurde die Singgemeinschaft vom Orchester „Archi da Camera“ und von Volker Hiemeyer an der Orgel.
Sprecher Wolfgang Schneider freute sich, dass trotz der vielen anderen gleichzeitigen Veranstaltungen so viele Besucher ins Konzert gekommen waren. Mit besinnlichen und heiteren Geschichten und Gedichten lockerte er das Konzert auf, schließlich sollte man „Spaß, Freude und Nachdenklichkeit mit nach Hause nehmen.“
Wie jedes Jahr war auch dieses Adventskonzert der Singgemeinschaft aufgrund des gut eingestimmten Chores, eines harmonischen Orchesters und hervorragenden Solistinnen eine Bereicherung am Ende des Jahres. Das Programm war der Zeit angemessen von festlichem Ernst geprägt. Der gemischte Chor glänzte mit fein gesetzter Dynamik und tonsicherem, einheitlichem Klangbild sowohl in den Piano- als auch in den Fortissimo-Stellen. Zur Aufführung kamen feine geistliche Werke aus dem 17. und 18. Jahrhundert und etwas derbere Volkslieder aus Tirol und der Steiermark.
Der harmonische Gesamteindruck wurde durch das Kammerensemble „Archi da Camera“ wohlklingend abgerundet, Musiker und Sänger ergänzten sich vorzüglich.
Sopranistin Angelika Wültsch ließ ihren silbrigen klaren Sopran in Mozarts „Laudate Dominum“ und Bachs „Schafe können sicher weiden“ mit zart strahlendem Timbre erklingen, einfühlsam begleitet von Volker Hiemeyer auf der Orgel.
Einen schönen Kontrast zur Vokalmusik bot das Dissonanzenquartett in C-Dur (KV 465) von Mozart, mit dem dem Orchester eine reizvolle Interpretation gelang.
Äußerst anmutig war auch das Konzert für Fagott und Streicher in B-Dur von Antonio Vivaldi, in dem Marlene Stuefer den Farbenreichtum und dunkeltönenden Wohlklang des Fagotts brillant zur Entfaltung brachte.
Zur Verabschiedung sang man das gemeinsame Schlusslied „O du Fröhliche“. "
(Dr. Bärbel Schäfer)

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Münchner Merkur / Dachauer Nachrichten
Nr. 289 vom 16.12.2003

"Wohlklang und Freude -
Singgemeinschaft und ´Archi da Camera` im Konzert

Ein musikalisch abwechslungsreiches Adventkonzert mit Weihnachtsliedern von der Renaissance bis zur Gegenwart führte die Singgemeinschaft Karlsfeld unter der Leitung von Volker Hiemeyer in der Korneliuskirche auf. Im Zusammenwirken mit dem Orchester "Archi da Camera" gelang es dem Chor und den Solisten das Publikum zu begeistern.
Wolfgang Schneider las zwischendurch humorvolle, kritische und besinnliche Weihnachtsgeschichten, die zum Nachdenken über den wahren Sinn des Weihnachtsfestes anregten.
Der Chor zeigte sich unter der Leitung von Volker Hiemeyer in tonsicherem und einheitlichem Klangbild von Männer- und Frauenstimmen: klangvoll strahlende Festlichkeit zur Weihnachtszeit.
Der erste Teil des Konzertes gehörte ganz dem Chor, der sich bereits zu Beginn mit dem anspruchsvollen Lied „Öffnet die Tore weit“ des barocken Komponisten Andreas Hammerschmidt in Hochform zeigte.
Der harmonische Gesamteindruck wurde durch das kleine Kammerensemble „Archi da Camera“ mit Yi-Li (1. Violine), Julia Scheerer (2. Violine), Josefine Pauler (Viola) und Joachim Wohlgemuth (Cello) wohlklingend abgerundet. Musiker und Sänger ergänzten sich in diesem mittlerweile 5. Adventkonzert der Singgemeinschaft vorzüglich, mit minimalen Mitteln wurde dem Chor eine verlässliche Stütze geboten.
Solistin Angelika Wültsch zeigte in Mozarts anrührendem „Benedictus“ und Peter Cornelius gesungener Weihnachtserzählung „Die Könige“ zart verhaltene, romantisierend gefärbte Brillanz und ließ ihren glockenhellen Sopran zur Orgelbegleitung von Volker Hiemeyer durchs Kirchenschiff tönen. Einer der Höhepunkte der Konzertveranstaltung mit beeindruckender Wirkung war das Konzert für Flöte und Orchester mit dem Solisten Krysztof Kaczka. Kaczka gelang eine farbenreiche und schillernde Interpretation der melodisch reizvollen Komposition. Vor allem im zweiten Satz zeigte er schwebend leichte Läufe in tänzerisch-hüpfender Virtuosität. Als Zugabe spielte Kaczka fein gegliedert und figurenreich das Preludio aus einer Suite Johann Sebastian Bachs.
(Dr. Bärbel Schäfer)

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Münchner Merkur / Dachauer Nachrichten
Nr. 83 vom 9.4.2003

"Singgemeinschaft feiert ihren 20. Geburtstag -
Jubiläum im Bürgerhaus mit vielen Gästen

(...) Die Jubiläumsveranstaltung im großen Festsaal des Bürgerhauses war ausverkauft. Wie in einer Bauernwirtschaft waren die Musikanten-Gruppen "Spurwexl" und "Schreinergeiger inmitten des Publikums platziert, so dass durch die unmittelbare Nähe der Funke besser übersprang. Zu den Besuchern gehörte als Ehrengast Bürgermeister Fritz Nustede.
"A bisserl kunterbunt" sollte der Abend werden, kündigte Sprecher Wolfgang Schneider an. Und so gab es denn eine abwechslungsreiche Mischung von Texten zum Schmunzeln, instrumentaler Volksmusik und Gesangsbeiträgen in bayerischer Mundart, "um das Bayerische fürs Herz und Gemüt zu pflegen".
Den Auftakt machten die charmanten Feldmochinger Sängerinnen mit einem Geburtstagsständchen. Sie sangen unter anderem vom Liebsten, "der kein Schneid´ hat" und wenn dann gar nichts hilft, gibt´s eben "einen Strick für den grantigen Mann". Das Steirer Duo Adi und Franz erfreute mit alpenländischen Klängen auf dem Akkordeon, während die Gruppe "Spurwexl" mit leiseren Tönen und äußerst wohlklingend mehrere Stücke zum Besten gab. Ebenso fröhlich und beschwingt musizierten die jungen Interpreten der Gruppe "Schreinergeiger", äußerste temperamentvoll erklang ihre Tanzbodenmusik.
Die Singgemeinschaft Karlsfeld (...) präsentierte stimmgewaltig ihr Repertoire. Auch in ihren Liedern ging es um die Liebe. So hatten die Sänger manche Empfehlung bereit, wie das "Dirndl" an den richtigen Mann kommt. Gewiss ist aber "Lustig san die Waldbauernbuam". Wünsche an den Frühling hatte Wolfgang Schneider: "Ich bitt Dich, Frühling, sei so frei, geh nicht ganz an mir vorbei."
Im Laufe der vergangenen 20 Jahre hatte die Singgemeinschaft 55 verschiedenen hochrangige Musikgruppen zu Gast, die häufig mehrfach auftraten. Auch zum Jubiläum hatten die Organisatoren eine gute Auswahl getroffen, um alpenländisches Kulturgut zu pflegen und das Publikum zu begeistern.  "
(Text: ink.)

Anmerkung in eigener Sache: der oben zitierte Merkur-Artikel enthält einen Fehler: "Geburtstag" hatte nicht die Singgemeinschaft Karlsfeld, sondern die Veranstaltung "Bayerische Musi und Liadln", die zum 20. mal im Karlsfelder Bürgerhaus statt fand.
Die Singgemeinschaft selbst wurde 1968 gegründet. Etwas weiter unten können Sie einen Pressetext aus dem Jahr 1998 lesen, in dem die Singgemeinschaft ihr 30jähriges Jubiläum feierte!

 

Süddeutsche Zeitung / Dachauer SZ
Nr. 82 vom 8.4.2003

"Nach 20 Jahren noch immer was Besonderes -
Volksmusikanten bringen Publikum im voll besetzten Bürgerhaus in Stimmung - ganz ohne Tümelei

Organisatorin Elfriede Roth hat das Geschehen im Bürgerhaus Karlsfeld fest im Griff. Hier könnte noch ein Tisch hinpassen, da noch ein Stuhl dazu gestellt werden. Souverän dirigiert sie ihre Saalhelfer kurz vor Beginn des Jubiläums-Abends der Singgemeinschaft Karlsfeld. Schließlich haben die mehr als 80 Prozent Stammgäste längst ihren Platz eingenommen, der im Laufe der Jahre auch ihr Stammplatz geworden ist - und den gibt man nicht freiwillig her. Aus Erfahrung weiß man schließlich, wo man den besten Blick auf das Geschehen auf und vor der Bühne und den zwei Podien im Saal hat. Und wer am Samstagabend erst kurz vor 20 Uhr ins Bürgerhaus kommt, dem nutzen weder Trachtengwand noch Lederhosen. Mehr als ein Platz am "Katzentisch" ist nicht mehr zu ergattern. Doch das tut der Vorfreude auf Zu guter Stund a Liadl, so das Auftaktlied der Singgemeinschaft, keinen Abbruch.
Stilgerecht gekleidet (...) und gestärkt (...) werden die Stühle in optimale Seh- und Hörposition gebracht. Schließlich singen die Feldmochinger Sängerinnen in ihrer erneuerten Dachauer Tracht nicht nur ein Loblied auf die Motoren der Traditionsveranstaltung, Elfriede Roth und Roland Funk (Elfriede und Roland san guat beieinand, sie san bekannt im ganzen Land), sie bieten mit den im Halbrund zunächst noch ganz gemessen und ernst auf der Bühne sitzenden Singgemeinschaft-Mitgliedern auch ein ansehnliches Bild. Die fast würdevolle Zurückhaltung der Singgemeinschaft geht aber schon bei den ersten Tönen der "Schreinergeiger" in rhythmisches Taktklopfen über. Auch im Saal fahren die vorwiegend aus Österreich stammenden Volksfest- und Hochzeitsweisen so manchem in die Beine.
"Spurwexl" sorgen mit ihrer Musik aus "Westerholzhausen und dem Rest der Welt" für begleitendes Bassgebrumme an den Tischen, so auch bei der sehr baierischen Adaption von Verdis "Gefangenenchor".
Wolfgang Schneider hat leichte verbale Kost unter anderem von Josef Fenl und Alfons Schweiggert ausgewählt. Das Publikum genießt die Anekdötchen und Histörchen über Bauernschläue und Rentnerstress, ebenso wie die Lieder von Liebesfreud` und Liebesleid, die gespickt sind mit praktischen Ratschlägen wie "Deandl sei gscheit, nimm an Buam der di gfrei" - nämlich einen mit Geld.
Und während Chorleiter Volker Hiemeyer seine Madl und Buam mit vollem Körpereinsatz durch die Gefilde tradierten Liedguts führt, steigt die Stimmung im Saal zusehends.
Dazu trägt nicht unwesentlich das "Steirer Duo" bei, das sein Publikum zum Mitklatschen animiert. Außerdem ist da noch die Sing- und Spielfreude aller Musikanten und Sänger. Hat doch jeder von ihnen einen zusätzlichen Part übernommen, weil der "Oberwöhrer Zwoagsang" wegen Erkrankung kurzfristig absagen musste.
"Es war wunderbar", sagt eine ältere Dame zu ihrer Nachbarin am Ende der Veranstaltung: "Ich komme seit 20 Jahren hierher". Erwidert die Nachbarin: "Ich auch, aber heuer war es etwas ganz Besonderes."   "
(Text: Dorothea Friedrich)

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Münchner Merkur / Dachauer Nachrichten
Nr. 295 vom 21./22.12.2002

"Souverän und ambitioniert - Singgemeinschaft begeisterte beim traditionellen Adventsingen
Ein besinnliches Weihnachtskonzert gestaltete die Singgemeinschaft Karlsfeld unter der Leitung von Volker Hiemeyer in der Korneliuskirche. In Zusammenarbeit mit "Archi da camera", einem Orchester mit jungen Musikern der Musikhochschule München begeisterte der gut vorbereitete Chor mit seinen ambitionierten Solisten die Zuhörer. Souverän führte Hiemeyer das Orchester und die Stimmen des Chores konzertant zusammen. Zwischen den Stücken las Wolfgang Schneider heiter-nachdenkliche Weihnachtsgedichte und Geschichten  (...) Gleich zu Beginn glänzte vor dem Hintergrund des Chores das Solistenquartett Roland Funk (Tenor), Wolfgang Schneider (Baß), Angelika Wültsch (Sopran) und Elisabeth Lehr (Alt) in Glucks traditionellem "Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt". Im Anschluss wurde Händels würdevolles "Tochter Zion freu dich" gegeben. Glockenklar und bewegend sangen Angelika Wültsch und Dominique Berger (beide Sopran) die Weihnachtspreziosen "Stille Nacht Heilige Nacht" und "Auf dem Berge da wehet der Wind", begleitet von Volker Hiemeyer auf der Orgel sowie mit dem  Chor das "Ave-Maria-Glöcklein" aus dem Zyklus von Engelharts fünf Marienliedern. Ergreifend war der Vortrag der beiden Sopranistinnen von Vivaldis "Laudamus te", die sich stimmlich in Hochform zeigten.
Ein weiterer Höhepunkt des Konzertes war das viersätzige Flötenkonzert von Johann Joachim Quantz (...), das Katalin Remitzky in galanter Art mit verwobenen und schillernden Passagen darstellte.
Abschließend (...) entließ der Chor die Besucher mit Gedanken an den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes. "
(Text: Dr. Bärbel Schäfer)

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Dachauer Neueste / Süddeutsche Zeitung
vom 23./24.11.2002

"Reichhaltige Abendmusik - Viele Karlsfelder Musiker beteiligen sich m Konzert in der Korneliuskirche
Nicht wenige Aktive trugen zur Gestaltung der Abendmusik im November in der Karlsfelder Korneliuskirche bei und dokumentierten damit das reichhaltige musikalische Leben
in der Gemeinde. Der Kornelius-Singkreis unter der Leitung von Elke Fluk und die Karlsfelder Singgemeinschaft traten gemeinsam auf. Dirigent Volker Hiemeyer von der Singgemeinschaft übernahm auch die jeweils fällige  Klavierbegleitung. Die Solisten waren: Angelika Wültsch, Regina Bormann und Dominique Berger (Sopran), Christine Schüttke (Alt), Raimund Mlinarschik (Tenor) und Stefan Rampf (Bass). Außerdem beteiligte sich der Junge Gospel-Chor Karlsfeld (Soli: Sonja Sirtl mit Jochen Kaiser). (...) Der
musikalische Abend wurde umrahmt von Gesängen mit Eichendorff-Texten, dem Kanon "Schläft ein Lied in allen Dingen" von F. Gottschik und dem berühmten Chor "O Täler weit, o Höhen" aus op. 59 von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Zwischen diesen beiden Eckpfeilern erklang ein reichhaltiges
Programm mit Musiksätzen seit dem 16. Jahrhundert.
Außer dem zupackenden Chor "Nun fanget an" von Hans Leo Haßler und der ansprechenden Motette "Nun schein du Glanz der Herrlichkeit" von Leonhard Lechner gab es die eindringlichen Sätze "Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen" aus den Psalmen Davids und "Aller Augen warten auf dich" mit dem "Vater unser" aus den Zwölf geistlichen Gesängen von Heinrich Schütz. Aufschlussreich war ihre Gegenüberstellung zu späterer Musik. War in der Kleinen Choralmotette "Lobe den Herren" von Hugo Distler die aus dem Wortduktus hergeleitete Setzweise unmittelbar erkennbar, so wirkten die Gesänge op. 121 von Johannes Brahms vor allem durch ihren Inhalt. Einen besonderen Stellenwert hatte "Odi et amo" aus den "Catulli carmina" von Carl Orff. Ein Höhepunkt war die Motette "Ave verum corpus" KV 618 von Wolfgang Amadeus Mozart, die einen ganz eigenen Ernst in die Abendmusik brachte und ihre Wirkung auf die Zuhörer nicht verlor. (...). Auch das am Schluss angesetzte Abendlied "Der Mond ist aufgegangen" mit dem Text von Matthias Claudius war für gemeinsamen Gesang gedacht. Eine eigene Note hatte die Abendmusik durch die Gesänge des Jungen Gospel-Chors Karlsfeld . (...) Zur Auflockerung Spielte das Karlsfelder Blockflöten-Ensemble einige Tanzsätze. (...) . "
(Text: Dieter Thoma)

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Süddeutsche Zeitung Nr. 78 vom 03. April 2001

"Mit Jodlern und virtuoser Saitenmusik in den Frühling - 
Abwechslungsreiches Programm begeisterte das Publikum
Bereits zum 17. Mal veranstaltete die Singgemeinschaft Karlsfeld nun schon ihre Bayerische Musi und Liadl im Karlsfelder Bürgerhaus. Sie freut sich seit dieser Zeit für einen ausverkauften Saal. Dass die Besucher seit Jahren begeistert sind, kommt nicht von ungefähr, denn von Anfang an garantieren die Veranstalter ihren Zuhörer musikalische Unterhaltung vom Feinsten. Musikalisches Niveau, gut aufeinander abgestimmte Gruppen und ein abwechslungsreiches Programm begeisterte auch in diesem Jahr wieder die Zuhörer (...) Dass traditionelle volkstümliche Musik durchaus mit viel Abwechslung und Niveau präsentiert werden kann, das zeigten die Veranstalter an diesem Abend (...) "

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Dachauer Nachrichten Nr. 83 vom 11. April 2000

"Ein volles Haus und Darbietungen vom Feinsten - ´Bayerische Musi und Liadl`:
Traditioneller Hoagartn der Karlsfelder Singgemeinschaft im Bürgerhaus
Über ein volles Haus und begeisterte Zuhörer freute sich die Singgemeinschaft Karlsfeld bei ihrem traditionellen Hoagartn "Bayerische Musi und Liadl", der nun bereits zum 17. mal im großen Festsaal des Bürgerhauses über die Bühne ging. Diese Veranstaltung ist mittlerweile bekannt dafür, dass exzellente Gruppen auftreten und ein abwechslungsreiches Programm geboten wird. Frühlingslieder, heitere Gstanzln, Stuben- und Tanzlmusik vom Feinsten, stade und schmissige Musik, das alles sorgte auch diesmal für einen schönen Abend. Sprecher Wolfgang Schneider führte mit heiteren Texten in altbewährter Weise durch das Programm. Mit "Griaß enk alle miteinand" begrüßte die Singgemeinschaft unter der Leitung von Volker Hiemeyer ihre Gäste. "Mit an schian Gsang, so fang ma gern an" und der Schlussstrophe "Schian war die Stund in unserer Rund" sprach sie dem Publikum aus der Seele, das auch nach der Veranstaltung noch lange im Saal sitzen blieb und sich von den Musikgruppen unterhalten ließ. (...) "

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Dachauer Nachrichten Nr. 281 4./5. Dezember 1999

"Viele Türen sind verschlossen  - 
Adventskonzert der Singgemeinschaft Karlsfeld in der Korneliuskirche
Ein großer Erfolg war das Adventskonzert der Singgemeinschaft Karlsfeld in der Korneliuskirche. Die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Volker Hiemeyer überzeugten durch einen homogenen Gesamtklang und differenzierte Dynamik, zur sauberen Intonantion trug bei einigen Liedern auch die versierte Begleitung der vier Streicher des Ensembles "archi da camera" bei. (...) Dieselbe Kraft und Eindringlichkeit setzte sich fort im folgenden "Kommt, singt das Lied der Freude".  Im Mittelteil des Programms ging der Chor über zu eher romantischer, gefühlsbetonter Literatur und sang Walter Deutschs Chorsatz "Maria, Himmelskönigin" weich, fast andächtig. Dem Publikum gefiel - das zeigte der Zwischenapplaus - vor allem das "Ave-Maria-Glöcklein", über dem nach einem gefühlvollen Instrumentalvorspiel von "archi da camera" ein zarter Ave-Maria-Ruf schwebte. Abgerundet wurde dieser Block zeitloser Marienlieder von Josef Reinbergers "Salve Regina", von einer Frauengruppe von der Orgelempore gesungen und von Volker Hiemeyer an der Orgel begleitet. (...) Dann leitete der Chor über in die Vorweihnachtszeit mit  "O Bethlehem du kleine Stadt" und "Fröhliche Weihnacht überall" Lautstark forderten die vielen Besucher Zugaben."

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Dachauer Nachrichten Nr. 159 14. Juli 1998

"Jubiläumskonzert war ein grandioses Erlebnis
Das Jubiläumskonzert der Singgemeinschaft Karlsfeld im Bürgerhaus übertraf alle Erwartungen (...) Mit Franz Léhars Ballsirenen-Walzer aus der "lustigen Witwe" hatte die Singgemeinschaft ihren ersten großen Auftritt. Den Solopart trug die Sopranistin Melanie Männl mit Charme und klarer Stimme vor (...) Für einen Gast im Publikum war der Csardas "Zigeunerblut, Zigeunerart" ein besonderes Erlebnis, denn Michael Haage hatte die Chorbearbeitung von Otto Grolls Lied für die Singgemeinschaft geschrieben und er war beeindruckt davon, mit wieviel Feuer udn Esprit der Chor das Stück zur einfühlsamen Klavierbegleitung von Volker Hiemeyer vortrug (...) Mit dem "Gold-und-Silber-Walzer von Franz Léhar setzte die Singgemeinschaft im zweiten Teil eien Höhepunkt. Ausdrucksvolle Dynamik und Schwung zeichneten den Chorgesang aus und der Unterschied zwischen romantischen und temperamentvollen Elementen kam gut zum Tragen. (...) Krönender Abschluss des Konzertes war der Radetzkymarsch von Johann Strauß (Satz Florian Ludwig), bei dem das Publikum begeistert mitklatschte (...)  "

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Süddeutsche Zeitung 8. Oktober 1997

"Trinkliederpotpourri zum Frühschoppen - 
Matinee im Bürgerhaus mit der Singgemeinschaft und dem Mühlheimer Männerchor
(...) Da war schon "Der Lindenbaum" von Friedrich Silcher, den die Singgemeinschaft Karlsfeld unter der Leitung von Florian Ludwig anstimmte, ansprechender. Er wirkte zwar wie ein Volkslied, geht aber in der Tat auf ein Lied aus Schuberts "Winterreise zurück (...) Florian Ludwig versuchte, durch flüssigen Gesang diesem etwas von der ihm anhaftenden Erdenschwere zu nehmen und ihm ein wenig von der Schubert´schen Ursprünglichkeit wieder zu geben. Da hatte die Singgemeinschaft mit den Chören "Es saß ein schneeweiss Vögelein" mit der Solistin Angelika Wültsch und "Verstohlen geht der Mond auf" (Solistin Elfriede Roth) von Johannes Brahms und "Abschied vom Walde von Felix Mendelssohn-Bartholdy auf das Eichendorff-Gedicht "O Täler weit, o Höhen" weniger Probleme. (...) Nach der Pause waren die Chöre bei der leichteren Musi in ihrem Element. Das Trinkliederpotpourrie "Im Krug zum grünen Kranze" von Willy Trapp, welches die Singgemeinschaft mit dem Solisten Wolfgang Schneider zu Gehör brachte (...) Der Mühlheimer Männerchor wollte dem nicht nachstehen (...) Als der MGV dann zuletzt "Ein Freund, ein guter Freund" von Friedrich Zimmer intonierte, konnten sich auch die Zuhörer nicht mehr zurückhalten und klatschten beim Refrain rhythmisch Beifall. (...)"

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Süddeutsche Zeitung Nr. 106, 8. Mai 1996

"Mitreißend, gefühlsbetont, romantisch - Tanzcafé im Bürgerhaus: Karlsfelder Musikverein präsentierte liebevolles Programm
(...) Zur Verschnaufpause hatte sich die Karlsfelder Singgemeinschaft ein schottisches Volkslied ausgesucht, dessen romantische, gefühlsbetonte Weise vom darauffolgenden Akkordeonquintett nahtlos mit dezenter Tanzmusik übernommen wurde. Als Solosängerin debütierte im anschließenden Liebeslied aus der Westside-Story Angelika Wültsch, deren reine Stimme schon anlässlich eines Weihnachtskonzertes des Musikvereins in einem Dreigesang zu hören gewesen war. Die Sopranistin brachte ein glänzendes Solo, das von Dimitris Bouzanis am Klavier gefühlvoll begleitet wurde. Auch der Chor glich sich dieser Leistung an und so entstand ein hörenswertes "Gesamtkunstwerk", das im folgenden "Wir machen Musik" lebhaft weiterlebte. (...)"

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© Singgemeinschaft Karlsfeld im Musikverein Karlsfeld e.V.
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